| Diabetes Alphabet |
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Acarbose
Ein Medikament für Typ-2-Diabetiker, verlangsamt die Aufnahme von Glukose durch die Dünndarmwand; verhindert so, dass der Blutzucker nach dem Essen schnell und hoch ansteigt Adipositas
Fettsucht, Fettleibigkeit; die Menschen an Körperfett ist hier abnormal und übermäßig erhöht; wesentlicher Risikofaktor für Typ-2-Diabetiker Albuminurie
mit dem Urin wird vermehrt Albumin ( ein Eiweißmolekül ) ausgeschieden; Anzeichen einer Nierenschädigung oder Nephropathie Angiopathie
Oberbegriff für Schädigungen der Gefäße wie Arterien, Venen und Kapillaren Bauchspeicheldrüse
Pankreas, liegt hinter dem unteren Teil des Magens und hat etwa die Größe einer Hand; hier wird Insulin produziert und ans Blut abgegeben Betazellen
auch B-Zellen; die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren Biguanide
Tabletten, die den Blutzucker senken können, z. B. Metformin BMI
Body Mass Index; Körpermassenindex, mit dem man das Körpergewicht beurteilen kann; Werte unter 19 sind zu niedrig, Werte über 25 zu hoch; BMI = Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch (Körperlänge in m)² DCCT
Diabetes Control and Complications Trial; die bisher größte Langzeitstudie (10 Jahre) zum Typ-1-Diabetes; die Ergebnisse wurden 1993 in den USA veröffentlicht DDB
Deutscher Diabetiker Bund; die große Selbsthilfegruppe der Diabetiker mit 16 Landesverbänden und über 700 Gruppen im Bundesgebiet; Geschäftsstelle in Lüdenscheid; Bundesversitzender: Dr. Klaus Fehrmann (Plauen) DDG
Deutsche Diabetes-Gesellschaft; die Fachgesellschaft der Ärzte, Wissenschaftler und Therapeuten; Geschäftsstelle in Bochum; Präsident bis Mai 2000: Dr. Rolf Renner (München) DDS
Deutsche Diabetes-Stiftung; Stiftung zur Bekämpfung der Zuckerkrankheit; die Geschäftsstelle ist in München; Vorsitzender ist Prof. Dr. Dieter Grüneklee (Paderborn), stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecherin ist Anita Storch (München) DDU
Deutsche Diabetes-Union; der Dachverband von Ärzte- und Betroffenenorganisationen; Sitz in München; Präsident: Prof. Dr. H. R. Henrichs; führt die Gespräche im Gesundheitsministerium hinsichtlich Diabetologie; die DDU ist Mitglied im Weltdiabetesverband (IDF) Diabetesberater/in DDG
Krankenschwestern, Krankenpfleger,Diätsassistent/inn/en und Kinderkrankenschwestern, die bei der DDG einen Weiterbildungskurs abgeschlossen haben Diabetes mellitus
Diabetes steht für Durchfluss, mellitus für honigsüß (aus dem Griechischen); im Alltagsgebrauch meint man die Zuckerkrankheit Diabetische Polyneuropathie
Nervenstörungen aufgrund von Diabetes, z. B. der diabetische Fuß; bei dauernd schlechter Blutzuckereinstellung werden die Zellwand, und auch die kleinsten Gefäße, die die Nerven versorgen, geschädigt Diabetischer Fuß
häufigste Nervenschädigungen bei Diabetikern, in den Füßen und Unterschenkeln; mit Geschwüren und / oder abgestorbenem Gewebe Gestationsdiabetes
Schwangerschaftsdiabetes; 1 bis 5 % der Schwangeren haben erhöhte Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft, die danach wieder verschwinden Gestörte Glukosetoleranz
erhöhte Blutzuckerwerte unter besonderen Belastungsbedingungen; wenn nach einem Glukosetoleranztest die Blutzuckerwerte höher liegen als bei Nichtdiabetikern, aber unterhalb der Werte von Diabetikern Gesundheits-Pass Diabetes
Vorsorgeprogramm für Diabetiker im Passformat; hilft dem Arzt und dem Passbesitzer zu erkennen, wann welche Untersuchungen (Füße, Herz etc.) gemacht werden müssen und Ergebnisse genau und übersichtlich zu dokumentieren; herausgegeben und empfohlen von der DDG Glukose
Traubenzucker, wird bei der Blutzuckerbestimmung gemessen
Harnzuckertest
Teststreifen, mit denen Diabetiker den Zuckergehalt des Urins bestimmen können HbA 1c
Hämoglobin A 1C; gibt die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration der letzten 8 bis 10 Wochen an; eine Art Blutzuckerlangzeitgedächtnis des Körpers Hyperglycämie
erhöhter Zuckergehalt des Blutes Hypoglycämie
Unterzuckerung; wenn die Werte unter 50 mg/dl liegen
ICT
intensivierte Insulintherapie; Grundlage ist hier langwirksames (Verzögerungs-) Insulin, zu welchem zusätzlich kurzwirksames (Alt-, Normal-) Insulin zu den Mahlzeiten gespritzt wird; es sind mehrere Insulininjektionen und mehrere Blutzuckertests pro Tag notwendig Insulin
Hormon der Bauchspeicheldrüse, das dem Körper hilft, Glukose in die Körperzellen einzuschleusen, damit diese daraus Energie gewinnen können Insulinpumpentherapie
kontinuierliche subkutane Insulininfusion (CSII); (Normal-) Insulin wird ständig mit einer Pumpe zugeführt Insulinresistenz
die Körperzellen (Muskel- und Fettzellen) reagieren zu wenig bis gar nicht auf Insulin, sie sind insulinresistent Ketoazidose
schwere Stoffwechselentgleisung bei Insulinmangel; Patienten mit einer diabetischen Ketoazidose haben unter anderem sehr hohe Blutzuckerwerte, und das Blut ist übersäuert Ketonkörper
sie entstehen, wenn Fettzellen im Körper abgebaut werden (Abfallprodukte des Fettabbaus) und übersäuern das Blut Kohlehydrate
auch KH; energieliefernde Nahrungsbestandteile, die bei der Verdauung zu Zucker abgebaut werden und den Blutzucker erhöhen; in einer gesunden Ernährung sollten sie mindestens 50 % der Tageskalorien ausmachen Konventionelle Insulintherapie
starres Konzept mit zwei Spritzen Mischinsulin täglich; es ist festgelegt, wann und wie viele Kohlenhydrate gegessen werden Koronare Herzkrankheit KHK
Erkrankung des Herzens, wenn die Herzkranzgefäße verengt sind und die Herzmuskulatur nicht ausreichend durchblutet wird KV
Kassenärztliche Vereinigung (-en); sollen u. a. sicherstellen, dass Versicherte ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich von Vertragsärzten versorgt werden; nehmen auch die Rechte der Vertragsärzte gegenüber den Krankenkassen wahr und verhandeln mit Kassen über Gesamtverträge Metabolisches Syndrom
gemeinsames Auftreten von Adipositas, erhöhten Blutfetten, erhöhtem Blutdruck und Typ-2-Diabetes; erhöht das Risiko für Gefäßschäden Metformin
Wirkstoff aus der Gruppe der Biguanide; senkt erhöhte Blutzuckerspiegel, indem er u. a. den Übertritt von Glukose in die Zelle erleichtert mg/dl
Milligramm pro Deziliter; (gängige) Maßeinheit für den Blutzuckerspiegel mmol/l
Millimol pro Liter; ebenfalls Maßeinheit für den Blutzucker (wird insgesamt von weniger Deutschen verwendet) Neuropathie
Nervenerkrankung / -schädigung; häufige Folgeerkrankung bei Diabetikern; fortgeschritten: diabetische Polyneuropathie Nephropathie
Nierenerkrankung; die Nieren funktionieren nicht mehr richtig bis hin zum Nierenversagen; häufige Folgeerkrankung bei Diabetikern Nüchternblutzucker
Der Blutzuckerwert am Morgen, bevor man etwas gegessen hat; Werte über 126 mg/dl (gemessen im venösen Blut) bzw. über 110 mg/dl (gemessen z. B. im Blut der Fingerbeere) zeigen nach neuesten Kriterien einen Diabetes an Orale Antidiabetika
Oberbegriff für die Gruppe der blutzuckersenkenden Tabletten Pankreas
Siehe Bauchspeicheldrüse Retinopathie
Netzhauterkrankung, häufige Folgeerkrankung bei Diabetikern; Sehvermögen kann beeinträchtigt werden bis hin zur Blindheit; fortgeschrittenes Stadium mit Gefäßneubildung (=Proliferation) am Augenhintergrund: proliferative Retinopathie Sankt-Vincent-Deklaration
plakative Forderungen, die im Jahr 1989 nach einer europäischen Konferenz in St. Vicente / Italien (Leitung: WHO und IDF) erhoben wurden; u. a. sollten innerhalb von 5 Jahren diabetesbedingte Erblindungen, Amputationen, Nierenversagen deutlich gesenkt werden Sulfonylharnstoff
die bei Typ-2-Diabetikern am häufigsten verwendete Medikamente; sie wirken vor allem an den Betazellen der Bauchspeicheldrüse und sorgen dafür, dass mehr Insulin ausgeschüttet wird Süßstoff
kalorienfreie Zuckerersatzstoffe wie Saccharin, Cyclamat, Aspartam, Acesulfam K, Thaumatin und Neohesperidin Trigyceride
bestimmte Form der Blutfette, die entweder im Körper gebildet oder durch die Nahrung aufgenommen werden; erhöhte Werte sind häufig ein Zeichen für einen schlecht eingestellten Diabetes, aber auch für ausgeprägtes Übergewicht Typ-1-Diabetes
der Insulinmangeldiabetes; Betroffene produzieren viel zu wenig oder gar kein Insulin und müssen sich daher mehrmals täglich Insulin spritzen Typ-2-Diabetes
Betroffene produzieren anfangs genug Insulin, es wirkt aber nicht richtig; der Blutzucker steigt nach dem Essen stark an UKPDS
United Kingdom Prospective Diabetes Study; die bisher größte Langzeitstudie (20 Jahre) zum Typ-2-Diabetes; die Ergebnisse wurden im September 1998 in Barcelona veröffentlicht Zuckeraustauschstoffe
Fruchtzucker hat ein Energiegehalt von 4 kcal/g und sollte im Hinblick auf Kohlenhydrate angerechnet werden; für Zuckeralkohole gelten 2,4 kcal/g |
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| Diabetes in Zahlen |
Statistische Daten von Erkrankungen und Kosten, die in Zusammenhang mit Diabetes stehen.
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